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Türmchengespräche

Ein Veranstaltungsformat im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund.

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (Q 1 und Q 2) des Hittorf-Gymnasiums Recklinghausen debattieren in Anlehnung an die Unterrichtsfächer Geschichte, Politik, Soziologie, Philosophie und Religion über aktuelle gesellschaftliche Themen. Impulse liefern die Ausstellungen an acht Standorten des LWL-Industriemuseums und ihre Kuratoren.

2015 drehte sich die Debatte zum Auftakt -  in Anlehnung an die Ausstellung „Front 14/18 – Der erste Weltkrieg in 3D“ – um die Frage „Gibt es einen gerechten Krieg?“ 2016 stellen die Schüler – inspiriert von der Ausstellung „Wanderarbeit“ das Thema „Migration in die Bundesrepublik 1949 bis 2000“ in den Mittelpunkt. Im Fokus stand die Frage „(K)eine Erfolgsgeschichte? 2017 dockte die Debatte an ein Erasmus +Projekt zum Thema „Vereintes Europa oder Europa der Nationalstaaten?“ Im darauffolgenden Jahr diskutierten Schülerinnen und die Frage “Sollen extremistische Parteien verboten werden?“

Das Türmchengespräch im LWL-Industriemuseum dient als Forum für den Austausch über gesellschaftspolitisch kontroverse Themen. Die Schülerinnen und Schüler lernen gute Argumente und rhetorische Fähigkeiten gezielt einzusetzen. Ihre Urteilskompetenz, ihr Ausdrucksvermögen und das Demokratiebewusstsein wird gefördert.